Info Corona-Virus

Info Corona-Virus

Aufgrund der Entwicklung der letzten Tage im Zusammenhang mit dem Corona-Virus (SARS-CoV-2) haben wir uns zum Schutz unserer Mitarbeiter/innen, Probanden und Besuchern dazu entschieden, den Besucherverkehr vorläufig bis zum 09.04.2020 einzustellen. Alle Geschäftsabläufe, die trotz der Krise im Moment weiterlaufen können, sind entsprechend organisiert und werden zur Zeit nicht unterbrochen.

Wir werden unsere Kunden rechtzeitig vor Wiederaufnahme der Geschäftstätigkeit durch unsere strategischen Home Office Mitarbeiter/innen informieren.

Alle Ihnen in den Instituten bekannten Ansprechpartner sind auch weiterhin sowohl telefonisch, unter den bekannten Telefonnummern, als auch per E-Mail während der üblichen Arbeitszeiten zu erreichen und stehen Ihnen vollumfänglich für Fragen zur Verfügung.

Bereits abgeschlossene Studien werden weiterhin ausgewertet und Ergebnisse digital zur Verfügung gestellt.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.

Dr. Andreas Schrader (CEO)

Stand: 18.03.2020

EU Kosmetikrecht

Institute Dr. Schrader

EU Kosmetikrecht

Wozu sind Sicherheitsbewertung und Sicherheitsbericht erforderlich?

Seit dem 11. Juli 2013 ist in den Mitgliedstaaten der EU die EU-Kosmetikverordnung in vollem Umfang gültig (Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 30. November 2009 über kosmetische Mittel) und ersetzt die bis dahin gültigen nationalen Gesetzgebungen, in denen Sicherheitsbewertungen bereits vorgeschrieben waren.

Im Gegensatz zu Arzneimitteln sind kosmetische Mittel nicht zulassungspflichtig und müssen kein langwieriges amtliches Zulassungsverfahren durchlaufen. Die gesundheitliche Unbedenklichkeit kosmetischer Produkte ist vor dem Inverkehrbringen durch einen Sicherheitsbewerter zu bestätigen. Dieser führt eine Bewertung der enthaltenen Inhaltsstoffe, unter Berücksichtigung deren toxikologischen Profils und der Anwendungsbedingungen des Produktes durch. Hierbei sind bestimmte Anwendergruppen, wie z. B. Kinder, besonders zu berücksichtigen. Artikel 10 der Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 fordert:

„Zum Nachweis der Konformität des kosmetischen Mittels mit Artikel 3 stellt die verantwortliche Person vor dem Inverkehrbringen eines kosmetischen Mittels sicher, dass das kosmetische Mittel eine Sicherheitsbewertung auf der Grundlage der maßgeblichen Informationen durchlaufen hat und ein Sicherheitsbericht für das kosmetische Mittel gemäß Anhang I erstellt worden ist.“

Die Erstellung einer Sicherheitsbewertung für jedes Einzelprodukt ist bereits seit 1993 gesetzlich vorgeschrieben (6. Änderung der Kosmetik-Richtlinie 76/768/EWG). Mit der neuen EU-Kosmetikverordnung Nr. 1223/2009 werden jedoch die Anforderungen an ein solches Dokument deutlich detaillierter beschrieben.

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